CDU Ortsverband Lurup - Osdorfer Born
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Presse
14.01.2011, 18:25 Uhr | Übersicht | Drucken
Bürgerschaftskandidat: "Ich springe vom Fernsehturm!"
Pressemitteilung sn.


Zwei Luruper mit Herz und Seele sind bei den anstehenden Wahlen für Lurup und den Osdorfer Born zur Wiederwahl nominiert:  Der Sozialpolitiker Stephan Müller tritt als Wahlkreisvertreter in der Hamburgischen Bürgerschaft an, die Stadtteilvertreterin für Lurup, Osdorfer Born und Iserbrook, Josiane Kieser, wurde als Bezirksdirektkandidatin im Wahlkreis für die Bezirksversammlung Altona aufgestellt.

Stephan Müller, für den die Interessen der "normalen" Bürger seines Wahlkreises immer im Vordergrund stehen,  gilt als das soziale Gewissen der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Er trug maßgeblich zur Aufarbeitung der Fälle von Kindesvernachlässigung mit Todesfolge bei. Darüber hinaus entdeckte er Missstände und Personalfilz im Bezirk Mitte, bei denen mit öffentlichen Geldern sozialdemokratische Parteiverbindungen unterstützt wurden.

Weiterhin ist es seinem unermüdlichen Druck zu verdanken, dass im Senat endlich darüber nachgedacht wird, die Erhöhung der Kita-Gebühren zurückzufahren.



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Neben dem Einsatz für die Menschen seines Stadtteils wird für Müller auch in den kommenden Jahren das Kindeswohl an oberster Stelle stehen. "Die jüngere Vergangenheit hat leider gezeigt, dass es immer wieder Familien gibt, die ohne Hilfe überfordert sind, ihren Kindern den Weg in die Zukunft zu ebnen. Fälle wie die verhungerte Jessica machen deutlich: Wir können uns gar nicht genug kümmern. Dieser dramatische Fall hat auch gezeigt, dass die Arbeit in manchen Jugendämtern alles andere als optimal läuft. Hier liegen große Aufgaben vor uns, denn wir können und dürfen unsere Augen nicht verschließen, wenn es um das Wohl unserer Kinder geht."

Bedauern drückt der Christdemokrat darüber aus, dass der andere Luruper Bürgervertreter im Landesparlament, Uwe Grund, nicht mehr zur Wahl antritt. "Damit," so Müller, "steht jetzt schon fest, dass Lurups Interessen im Hamburger Rathaus nur noch eine einzige Stimme haben werden. Das macht die Arbeit für mich nicht einfacher - denn obgleich Uwe Grund und ich nicht immer einer Meinung waren, so waren wir uns doch einig, wenn es darum ging, die Interessen Lurups und des Osdorfer Borns voran zu bringen."

Neben dem Engagement für die nordwestlichen Stadtteile Altonas und junge Familien sowie der Forderung nach einer Stadtbahnanbindung der beiden Stadtteile hat sich Stephan Müller für die neue Legislaturperiode auch ein ungewöhnliches Ziel gesteckt.

"Ich will vom Fernsehturm springen!"
erklärt der dynamische Politiker.

Hintergrund dieses auf den ersten Blick ungewöhnlichen Wunsches ist das "absolute Unverständnis darüber, dass es angeblich nicht möglich sein soll, diese Attraktion wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. Warum geht in Hamburg nicht, was in Berlin und anderswo selbstverständlich ist", fragt der Luruper.

Ist das aber ein Grund, sich der Selbstentleibung zu unterziehen? "Nein", meint Müller schmunzelnd und klärt auf: "In den achtziger Jahren war es eine Zeit lang möglich, vom Fernsehtum mit dem Bungie-Seil herabzuspringen. Ich hatte damals die 100 Mark zusammengekratzt und den Sprung gewagt. Es war ein einmaliges Erlebnis - auch wenn einem dabei zuerst das Hinterteil auf Grundeis geht ..." Dieses Erlebnis möchte der Mitvierziger nicht nur sich selbst, sondern gerade auch jüngeren Menschen wieder gönnen.

Josiane Kieser, von Freunden und den nicht vorhandenen Feinden liebevoll "Josi" genannt, ist so etwas wie das soziale Gewissen der Kommunalpolitik. Mit ihrem großen Herzen steht sie immer bereit, den Armen und Schwachen zu helfen. So ist es auf ihre Initiative zurück zu führen, dass in Altona ein Integrationskonzept entwickelt wurde, das über die Landes-grenzen hinaus auf Anerkennung stößt. Auch für Lurup und den Born steht Josi immer Gewehr bei Fuss. Sie sorgte gemeinsam mit Stephan Müller dafür, dass das Stadtteilkulturhaus Böverstland eine langfristig gesicherte Zukunft bekam und die Luruper Boxer nun mit einem mobilen Boxring standort unabhängig akltiv werden können. Das Bürgerhaus Osdorfer Born und die Standorte für die Kinderzirkusprojekte AbraxKadabrax und Mignon sowie für die Freiwillige Feuerwehr und das Lehrschwimmbecken LuFisch gäbe es ohne Josis unermüdlichen Einsatz heute nicht. Besonders stolz aber ist die Mitfünfzigerin, dass sie für die Luruper Stadtteilschulen eine Zweite Oberstufe durchgesetzt hat. "Vorher mussten unsere Luruper Kinder in andere Stadtteile - angeblich, weil es in Lurup und Born nicht genug Bedarf für die gymnasiale Oberstufe gegeben hat. Wir konnten das Gegenteil beweisen - nun ist die zweite Oberstufe da. Und sie bleibt", gibt sich die Kommunalpolitikerin kämpferisch.
Schulpolitik wird jedoch auch in den kommenden Jahren ein Thema in Lurup blieben. "Durch die Zersplitterung der Standorte müssen Schüler und Lehrer ständig unnötige Wege meistern. Wir haben dieses Problem mit Schulsenator Dietrich Wersich bereits angesprochen. Er kommt in den nächsten Tagen in unsere Stadtteile, um sich persönlich ein Bild zu machen. Ich bin sicher, dann wird sich auch hier etwas bewegen lassen."

Beide Luruper Kandidaten bewerben sich auf den Direktwahllisten und werden von den Wählern persönlich gewählt. Stephan Müller steht auf der Wahlkreisliste der Direktkandidaten zur Bürgerschaft an Position 3, Josi Kieser ist auf der Direktkandidatenliste zur Bezirksparlament auf Position 5.


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